Damit auch die nächste Ernte erfolgreich wird, müssen Ernterückstände wie Getreide- oder Rapsstroh richtig und zum besten Zeitpunkt in den Boden eingearbeitet werden. Die Qualität der Stoppelbearbeitung ist von großer Bedeutung für eine wirksame Unkrautbekämpfung und günstige Startbedingungen für die Aussaat im Spätsommer.
Bei richtig durchgeführten Bearbeitungsmaßnahmen zwischen zwei Kulturen ergeben sich aus agronomischer Sicht folgende Vorteile für die Folgefrucht:
Leichte Bekämpfung des Unkrautbestandes, da die Unkrautsamen rasch an der Bodenoberfläche aufgehen.
Boden, Feuchtigkeit und Luft wirken verrottungsfördernd auf die Pflanzenrückstände, was die Saatbettbereitung bei der pfluglosen Bestellung erleichtert.
Erzielung einer gleichmäßigen Sätiefe beim Ausbringen der Folgefrucht durch eine hervorragende Einebnung.
Erhaltung der Bodenfeuchtigkeit durch die verdunstungshemmende Mulchschicht an der Bodenoberfläche.
Fazit: Der Erfolg von Anbausystemen mit Techniken der reduzierten Bodenbearbeitung hängt bereits von der Qualität der Stoppelbearbeitung ab.
Die Stoppelbearbeitung kann auch mit gleichzeitiger Aussaat einer Zwischenfruchtsaat kombiniert werden.
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Mit einer SD | Mit einer am Bodenbearbeitungsgerät
aufgebauten Streuvorrichtung SH |