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Grünlanderneuerung in Direktsaat…mit der Universaldrillmaschine ESPRO

Letzten Herbst veranstaltete die Landwirtschaftskammer der französischen Region Corrèze einen Tag zum Thema Grünlanderneuerung in Direktsaat. In Redebeiträgen wurden die wichtigsten zu beachtenden Punkte zusammengefasst sowie für die Direktsaat geeignete Futterarten vorgestellt.

Das sollten Sie für eine erfolgreiche Grünlanderneuerung in Direktsaat beachten:

    - Zerstören Sie die bestehende Gründecke vor der Saat soweit, dass der Konkurrenzdruck sowie allelopathische Effekte des weißen Straußgrases Agrostis stolonifera (gibt keimhemmende Substanzen in seine Wurzelumgebung ab) genügend reduziert werden.
    - Entscheiden Sie sich für rasch keimende Arten (Weidelgräser, Klee…) und konkurrenzfähige Sorten.
    - Kombinieren Sie die Aussaat bevorzugt mit einer Unterfußdüngung.
    - Achten Sie auf Schneckenfraß am Saatgut und an den Keimlingen.
    - Säen Sie nicht zu tief (maximal 1 cm).
    - Säen Sie bei ausreichend hohen Bodentemperaturen, um einen schnellen Feldaufgang zu sichern.
    - Analysieren Sie genau, warum sich das Grünland in schlechtem Zustand befindet: kein oder unzureichender Wechsel bei der Beweidung, Überweidung, Übersäuerung des Bodens, Trockenheit, zu wenig oder unausgewogene Düngung, usw.

Im Anschluss an die Vorträge präsentierten verschiedene Hersteller ihre spezifischen Lösungen zum Thema. Von vier vorgestellten Drillmaschinen handelte es sich um drei reine Direktsaatmaschinen. Allein KUHN schickte mit der ESPRO eine Universaldrillmaschine ins Rennen.

Der Einsatz des vorlaufenden Scheibenfeldes war nicht erwünscht. Kein Problem: Die modulare ESPRO-Bauweise erlaubt den alleinigen Einsatz der Säschiene. Dafür werden die Bearbeitungsscheiben über das Bedienterminal oder den Joystick einfach hochgestellt.

Nach der allgemeinen Präsentation der Drillmaschinen mussten sich diese auch im praktischen Einsatz beweisen. Mit jedem Modell wurde jeweils eine Parzelle gesät, die in jeweils drei Streifen eingeteilt war:
- Streifen 1 war vorab nur beweidet worden.
    - Streifen 2 wurde zehn Tage vor der Saat mit Glyphosat behandelt, um die Grasnarbe zu zerstören.
    - Auf Streifen 3 wurde ein Schröpfschnitt durchgeführt, um den Neuaustrieb der vorhandenen Grasnarbe zu bremsen.

Während des Feldeinsatzes konnten wir die Aussaatqualität der Drillmaschinen gut vergleichen. Die ESPRO bettete das Saatgut, trotzdem sie keine Direktsaatmaschine ist, gut ein. In der Tat erwies sie sich als sehr gut für die Grünlanderneuerung geeignet. Die CROSSFLEX-Säschiene mit ihren um 41 mm zueinander versetzten Doppelscheiben drangen sehr gut in den Boden ein – und das mit einem Schardruck, der im Vergleich mit reinen Direktsaatmaschinen relativ gering ausfällt. Der Scheibenversatz und ihr steiler Anstellwinkel reduzieren die Erdbewegung bei der Saat. Die hintere Andruckrolle sichert den Bodenschluss des Saatguts und schließt die Saatrille zuverlässig. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Grünlanderneuerung: Der Schardruck und die Sätiefe werden getrennt voneinander eingestellt. Das ermöglicht einen hohen Schardruck, damit die Säelemente gut in den Boden eindringen, bei gleichzeitig geringer Sätiefe (1 cm).

Neben dem beschriebenen Versuchsdesign führte die Landwirtschaftskammer ebenfalls Versuche mit verschiedenen Saatgutmischungen durch:
    - Mischung 1: 5 kg/ha Wegwarte + 5 kg/ha Schweden-Klee
    - Mischung 2: 5 kg/ha Wegerich + 5 kg/ha Schweden-Klee
    - Mischung 3: Lieschgras, Schwingel, Weidelgras, Weißklee-Mischung

Zur Aussaat dieser Mischung wurde ESPRO-Drillmaschine von KUHN ausgewählt.

Eine anhaltende Trockenheit, die sich bis in den Oktober hineinzog, beeinträchtigte die Aussaat im September.

Was den Feldaufgang betrifft, sind zum heutigen Tag nur vorläufige Schlussfolgerungen möglich. Der vorab mit Glyphosat behandelte Streifen erzielte insgesamt die besten Feldaufgänge. Weiterhin wurde ersichtlich, dass Wegerich und Wegwarte besser Aufgänge aufweisen als andere Mischungskomponenten.

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