Umriss STRIGER 100

Setzen Sie auf die Strip Till – mit dem STRIGER 100!

Der 4- bis 12-reihige STRIGER 100 setzt Maßstäbe im Strip-Till-Verfahren. Er bearbeitet nur in dem Bereich der späteren Saatrille.

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Der STRIGER 100 ist das von KUHN entwickelte Gerät für die Streifenbearbeitung. Dabei werden nur die Saatreihen wie bei einem konventionellen Bestellverfahren bearbeitet, während der Bereich zwischen den Reihen mit Pflanzenrückständen bedeckt und unbearbeitet bleibt. Die Saatreihe erwärmt sich, was die Entwicklung der Pflanzen beschleunigt. Organische Masse und Bodenfeuchtigkeit bleiben zwischen den Reihen erhalten.
Beim STRIGER 100 ist das Einstellen der Sternräumer, der Arbeitstiefe und der Andruckrollen besonders einfach.

Durch die Parallelogrammführung sind alle Baugruppen voneinander unabhängig und passen sich hervorragend dem Bodenprofil an.
Der STRIGER 100 ist eine anpassungsfähige Maschine mit vielen Möglichkeiten: Einbringung von Gülle oder festem mineralischen Dünger, verschiedene Reihenweiten; große Auswahl an Verschleißteilen und Ausrüstungen; verschiedene Rahmenbreiten: 3 m, 3,50 m, 4,40 m (geklappt) und 6 m (geklappt).

Vorteile des STRIGER 100: Bewahrung des Ertragspotentials des Bodens, Erhaltung der biologischen Aktivität, geringere Erosionsgefahr, Bearbeitung von 80% weniger Fläche.
STRIGER 100 im Einsatz

Ihre Vorteile

Streifenbearbeitung mit dem STRIGER 100

Der STRIGER 100 vereint alle Vorzüge von Direktsaat und konventioneller Saat.

Was ist Strip-Till?

Beim Strip-Till-Verfahren wird nur die künftige Saatreihe bearbeitet, während der Bereich zwischen den Reihen mit Pflanzenrückständen bedeckt und unbearbeitet bleibt. Durch das alleinige Bearbeiten der Saatreihen können die Kulturen wie bei einem konventionellen Bestellverfahren gedeihen. Zwischen den Reihen nutzen Sie die Vorteile, die Sie von der Direktsaat kennen: Erhaltung des Bodenfeuchtigkeit, weniger Unkräuter, intensivere biologische Aktivität im Boden, Senkung der Maschinenkosten.

Das Strip-Till-Verfahren umfasst 4 Arbeitsschritte:
  • Vertikale Bodenbearbeitung
  • Reinigung der Saatreihen
  • Düngung
  • Saatbettbestellung

Vorteile durch den Einsatz des STRIGER 100:
  • Weniger Maschinen- und Arbeitskosten durch kürzere Arbeitszeit und geringeren Kraftstoffverbrauch
  • Bessere Verwertung des Düngers durch gezielte Ausbringung bei sparsamer Dosierung
  • Reduzierter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln dank des mit Pflanzenrückständen bedeckten Bodens zwischen den Reihen
...und das alles bei gleichem oder sogar höherem Ertrag!

Einsatzbedingungen

Strip-Till ist eine Technik im Rahmen der konservierenden Bodenbearbeitung, die eine gewisse Sorgfalt abverlangt, wenn gute Ergebnisse erzielt werden sollen. Dabei sind mehrere Punkte zu beachten.

Zunächst muss die Bodenzusammensetzung analysiert werden (Bodenstruktur, Mineralien). Auch auf verdichtete Bereiche ist zu achten.

Desweiteren ist auf das Bodenleben (Flora und Fauna) in der Parzelle zu achten:
  • Bereiche, in denen sich Unkräuter ausbreiten können
  • Günstige Lebensbereiche für Schädlinge

Auch die klimatischen Besonderheiten der Region sind zu berücksichtigen:
  • Frostwahrscheinlichkeit: Natürliches Aufbrechen des Bodens, Nutzung der Bodengare, Zerstörung von im Herbst angelegten Deckfrüchten
  • Regenmenge: Man sollte die im Boden vorhandenen Wasserreserven kennen und den besten Zeitpunkt zur Zerstörung von Deckfrüchten richtig einschätzen können
  • Klima zu Frühjahrsbeginn: Erwärmungsdauer der Saatreihen
Der Erfolg des Strip-Till-Verfahrens basiert auf zahlreichen Vorteilen

6 Arbeitsschritte für optimale Arbeitsqualität

Der STRIGER 100 besteht aus mehreren Baugruppen, von denen jede ihre spezifische Aufgabe hat:

  1. Die Anpassung an das Bodenprofil übernehmen das hydraulische Parallelogramm und die Tiefenführungsräder. Zur Erzielung einer optimalen Bodenanpassung ist jedes Element unabhängig vom Rahmen und von den übrigen Elementen.

  2. Schneidscheiben öffnen den Boden vor dem Zinkendurchlauf und zerkleinern die Pflanzenrückstände. Auf Wunsch gibt es Scheiben mit Wellenprofil, die die Saatreihen intensiver auflockern.

  3. Sternräumer säubern die Saatreihen und schaffen ein sauberes Saatbett ohne Pflanzenrückstände, Unkräuter und Schädlinge. Zur Frühjahrsbestellung können sie weggeschwenkt werden.

  4. Die Zinken brechen die Saatreihe auf und lockern sie, um die Wurzelentwicklung zu begünstigen. Die Einstellung der Arbeitstiefe zwischen 7 und 30 cm erfolgt werkzeuglos. Damit keine Erde in den Bereich zwischen den Reihen geschleudert wird, arbeiten die Zinken unabhängig von den Leitscheiben.

  5. Die Leitscheiben lenken den Erdstrom und schaffen Feinerde. Der Bereich zwischen den Reihen bleibt unbearbeitet, es kommt deutlich weniger zum Aufgehen von Unkrautsamen.

  6. Andruckrollen bewirken eine Rückverfestigung des Saatbetts und verhindern Hohlräume im Bereich der künftigen Saatreihen. Ihr Bodendruck ist einstellbar. Zur Herbstbestellung vor dem Winter werden sie hochgestellt.
6 Bearbeitungsschritte an der künftigen Saatreihe mit dem STRIGER 100

Einfacher und präziser Einsatz

Hohen Komfort und präzise Arbeit garantiert die werkzeuglose Einstellung des STRIGER 1+G39:G4000.

Hochpräzise, werkzeuglose Einstellungen

Die Baureihe STRIGER 100 bietet hohen Bedienkomfort durch werkzeuglose Einstellungen:
  • Werkzeuglose Einstellung der Sternräumer hinten am Arbeitsmodul einschließlich Wegschwenken.
  • Werkzeuglose Einstellung der Zinkenarbeitstiefe zwischen 7 und 30 cm.
  • Hydraulische Einstellung des Drucks der Andruckrolle für sofortige Anpassung an die Einsatzbedingungen. Die Rolle ist auch werkzeuglos wegschwenkbar, um die Wasseraufnahme zu begünstigen bzw. die Bodengare zu nutzen.

Alle Einstellungen sind bequem, schnell, reproduzierbar und äußerst präzis.

Zu jeder Zeit die richtige Einstellung

Nur Herbstbestellung: Bearbeitung in 20-30 cm Tiefe bei geringer Geschwindigkeit (6-8 km/h)
In stark tonigen Böden: In über 40% der Fälle wird durch eine Frühjahrsbestellung Feuchtigkeit nach oben gebracht, es bildet sich eine raue Oberflächenstruktur. Die Bearbeitung muss also unbedingt bis zum Herbst verschoben werden, damit Regen und Frost einwirken können.

Eine frühe Bearbeitung schafft gute Voraussetzungen für das Abtrocknen und Aufbrechen des Bodens.

Herbstbestellung und zweite Bestellung im Frühjahr: Bearbeitung in 15-30 cm Tiefe bei 6-10 km/h
Bei Frühkulturen (Getreide) empfiehlt sich eine Überfahrt mit dem STRIGER 100 zwischen dem 15. August und dem 15. Oktober.
Bei späten Kulturen wie z.B. Mais sind die Bedingungen zu prüfen. Die Überfahrt mit dem STRIGER sollte erst bei gut abgetrocknetem Boden erfolgen.
In beiden Fällen sollte eine grobe, klutenreiche Oberflächenstruktur geschaffen werden, die nicht rückverfestigt werden darf, damit die winterlichen Bedingungen einwirken können.

Bei der Frühjahrsbestellung sollen die künftigen Saatreihen erwärmt, gefestigt und gedüngt werden.
Um die durch den Winter geschaffene tiefe Bodenstruktur nicht zu beeinträchtigen, sollte nicht unter Sätiefe bearbeitet werden.

Nur Frühjahrsbestellung: Bearbeitung in 10-20 cm Tiefe bei 8-12km/h
Die Überfahrt mit dem STRIGER 100 im Frühjahr sollte 3 Wochen bis 3 Tage vor Aussaat in die zerstörte oder unzerstörte Deckfrucht erfolgen (auf Austrocknung achten!).

Die Kultur muss über alle Voraussetzungen für den Keimvorgang verfügen: Wasser, Wärme, feine und feste Erde.
Die Überfahrt mit dem STRIGER 100 im Frühjahr dient zur Bestellung der künftigen Saatreihen.

An alle Einsatzbedingungen anpassbar

Düngerausbringung in einer Überfahrt mit dem STRIGER 100.

Gezielte Düngereinbringung

Beim Einsatz des STRIGER 100 kann Dünger direkt in die Saatreihen eingebracht werden – in unmittelbarer Nähe der Wurzeln. KUHN bietet komplette Lösungen für das Ausbringen von Düngemitteln in flüssiger oder fester Form oder in Form von Gülle.
- Düngemittel in fester Form:
  • Halterung und Verteilerkopf
  • Zyklone und Verteilerköpfe
  • Anpassung an Fronttank und gezogenen Tank

- Düngemittel in flüssiger Form:
  • Einstellbare Verteildüsen
  • Düngemittel in organischer Form (Gülle):
  • Verteilerhalterung
  • Einstellbare Verteildüsen
Der kombinierte Einsatz des STRIGER 100 mit einer Düngevorrichtung steigert die Rentabilität des Maschineneinsatzes.

Leistungsstarke Ausrüstungen

Die Zinken des STRIGER 100 erzielen beste Arbeitsergebnisse (optimales Aufbrechen des Bodens, keine Verschlämmungskruste).
Die Arbeitstiefe ist schnell und präzis zwischen 7 und 30 cm einstellbar. Auch die übrigen Einstellungen am STRIGER 100 sind werkzeuglos und damit komfortabel und zeitsparend.
Je nach Bodenbeschaffenheit ist der Zinken mit drei verschiedenen Scharspitzen ausrüstbar:
  • Schnell demontierbare Schnellwechselspitze Fast-Fit, für hohe Flächenleistungen;
  • Spitze Rock ST (50 mm), ideal zum Bestellen steiniger Böden;
  • Spitze ST (50 mm) für abrasive Böden.
Zur Erzielung einer optimalen Arbeitsqualität kann der STRIGER 100 auch mit Doppelscheiben für die Frühjahrsbestellung ausgerüstet werden. Sie bewirken eine Erwärmung der Saatreihen und fördern die Bildung von Feinerde.
Für die Modelle STRIGER 100 in den Breiten 3 m, 4,40 m und 6 m sind auch Spuranreißer lieferbar.
Die schnell demontierbare Schnellwechselspitze Fast-Fit bringt eine spürbare Zeiteinsparung beim Austausch.

Tadellose Verarbeitung

Die Andruckrollen des STRIGER 100 verfestigen den Boden bis in den tiefen Bereich, ohne eine Verdichtung der Oberfläche zu verursachen. Ziel ist es, die Erdkluten zu zerschlagen, um die Infiltrationsrate zu erhöhen und die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten.
Für den STRIGER 100 von KUHN gibt es Andruckrollen in drei Versionen:
  • Andruckrollen aus Stahlfingern. Durch eine intensive Krümelung und die Schaffung von Feinerde wird ein guter Kontakt Erde / Saatkorn erzielt. Empfohlen bei der Frühjahrsbestellung.
  • Gummi-Andruckrollen für starke Rückverfestigung zur Bewahrung der Bodenfeuchtigkeit. Empfohlen im Sommer.
  • Ketten-Andruckrollen bewirken eine Dammbildung bei leichter Rückverfestigung und mittlerer Krümelungsintensität zur besseren Nutzung der Bodengare. Empfohlen bei der Herbstbestellung.
Die Andruckrollen des STRIGER 100 geben der Saatreihe den letzten Schliff.

Umriss STRIGER 100

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