rows of maize growing in no-till field

Direktsaat von Weizen und Mais ohne Pflügen

Bei der Bodenbearbeitung mittels der pfluglosen Direktsaat ist auf die richtige Bodenstruktur zu achten

Die Direktsaat (DS) muss in einen nicht verdichteten Boden erfolgen. Es sollten nur wenige Kluten vorhanden sein. In einer Tiefe von 10-30 cm sollte ihr Durchmesser 15 cm nicht überschreiten. Wenn die Oberfläche eben ist, kann direkt gesät werden, ohne den Boden vorher zu bearbeiten. Es ist zu beachten, dass eine Verdichtung bis in eine Tiefe von 25 cm den Mais stark beeinträchtigt.

Bei feuchteren Böden muss schnell reagiert werden, damit die Aussaat unter optimalen Bedingungen erfolgt

Bei Wintergetreide kann die Aussaatzeit verkürzt oder verschoben werden. Die Wasserverdunstung wird bei bedecktem Boden reduziert. Dies ist ein Vorteil bei der Frühjahrsaussaat auf sich erwärmenden Böden. Für eine optimale Aussaat ist darauf zu achten, dass der Acker abgetrocknet ist, um Pflugsohlen oder Schmierschichten zu vermeiden. Eine zeitliche Verschiebung der Aussaat ist möglich, aber auch riskant, da Trockenperioden während der Blüte immer häufiger auftreten. Im Winter sind die Böden für Getreide wie Weizen feuchter. Hier sind Geduld und schnelles Handeln erforderlich, um ohne Zögern unter optimalen Bedingungen zu säen.

Das Saatgut in der konservierenden Landwirtschaft: Die richtige Dichte der Saat und die passende Sorte

Generell ist es ratsam, wüchsige Sorten zu wählen, um die Auflaufchancen zu verbessern. Dies gilt insbesondere für Direktsaatmais, der zu Beginn des Zyklus langsamer wurzelt und keine Mineralisierungsspitze durch die Bodenbearbeitung aufweist. Es wird auch empfohlen, auf eine Unterfußdüngung überzugehen, um den Dünger möglichst nahe am Saatgut zu platzieren, wenn der Keimling ihn benötigt. Bei der Direktsaat von Mais kann der Reihenabstand auf 37,5 cm anstatt der üblichen 75 cm verringert werden, wobei die gleiche Pflanzendichte pro Hektar erhalten bleibt. Die Konkurrenz in der Saatreihe ist geringer. Die Bestandsdichte muss immer an die Sorte, ihr Ertragspotenzial und ihre frühe oder späte Blüte (Aussaattermin) angepasst werden. Es ist jedoch möglich, mit 5 bis 10 % mehr Saatgut als bei der konventionellen Aussaat zu beginnen. Bei einem Abstand von 37,5 cm sogar mit 15 bis 20 % mehr.

Mulchschicht und Strohauflage: Optimal für die Saatgutablage

Das Saatgut muss in eine geeignete Umgebung gebracht werden, um bei pflugloser Bodenbearbeitung eine rasche Keimung zu ermöglichen. Ein optimaler Kontakt zwischen Boden und Saatgut ist erforderlich. Dazu sind Sämaschinen mit leistungsfähigen Klutenräumern einzusetzen, damit keine Rückstände in das Saatbett gelangen. Anschließend muss die Pflanzendecke je nach Zustand bearbeitet werden: Lebende Zwischenfrucht, tote Rückstände (Stoppeln), ganz oder zerkleinert. Vor der Aussaat von Weizen wird die vorherige Pflanzendecke häufig mit einem Totalherbizid abgetötet, bevor direkt gesät wird. Nach dem Maisanbau werden die Stängel zerkleinert, um Rückstände und das Risiko von Krankheiten und Schädlingen zu reduzieren, sowohl bei Direktsaat als auch bei konservierenden Anbaumethoden.

Deckfrüchte auf dem Feld

Quellen:

  • https://agriculture-de-conservation.com/Adaptation-au-non-labour-3-points.html
  • https://aveyron.chambre-agriculture.fr/fileadmin/user_upload/National/FAL_commun/publications/Occitanie/Productions_techniques/GTI_173_20-23-ca12-2017.pdf
  • https://occitanie.chambre-agriculture.fr/fileadmin/user_upload/National/FAL_commun/publications/Occitanie/synt_thema_v5-1.pdf